Das Meer inspiriert alle Frauen. "Das Rauschen der Brandung, der Blick auf das unendliche Blau, der Geschmack des feuchten Salzes, der 'Atem des Meeres', wie es Sylvia Plath nennt, und die ewige Vergänglichkeit der Wellen wecken Erinnerungen, Sehnsüchte und beflügeln die Fantasie" (Florence Hervé, Am Meer).

Schon immer war das Wasser und das Meer das ureigene Element der Frau. So ist ihrer beider gefährliche Unbezwingbarkeit ebenso Thema des Buches wie die vielfältigen Abhängigkeiten der Frau von den vom Mond bestimmten Gezeiten der Natur. Die Frau sucht die Nähe des Meeres, um seine Kraft als eigene zu spüren, in langen Spaziergängen zu sich selbst zu finden, ruhig zu werden und die Gedanken zu klären.

Auf fundierter kulturhistorischer Grundlage interpretiert Tania Schlie die jeweiligen Bilder und entfaltet eine Phänomenologie der Frau am Meer: die Nymphe und die Nixe, die Göttin und die Meerjungfrau, die Träumerin und die Poetin, die Verführerin und die Strandgängerin, die Muschelsucherin und die Badende, die Einsame und die Freundin - sie alle ermöglichen nicht nur in der Malerei, sondern auch im wirklichen Leben vielfältige Zugänge zu einem Thema, dessen Faszination erst noch zu entdecken ist.

 

Das Vorwort zu diesem Buch stammt von Elke Heidenreich.

Und das schönste Kompliment für meine Arbeit bekam ich von der wunderbaren Christine Westermann:

"Ein traumhaftes Bilderbuch. Tania Schlie schreibt sanft und verlockend."

"Ein Buch zum Wegträumen schön!" (Brigitte Woman)