ERSCHEINT am 5. März 2018  Belgische Schokolade, französischer Käse und frische Feigen. Gutes Essen ist ihr Leben. Täglich steht Maylis hinter der Theke des traditionsreichen Hamburger Feinkostladens Radke. Sie genießt es, ihre Kunden zu beraten, nicht nur in kulinarischen, sondern auch in romantischen Angelegenheiten. Doch wenn sie nach Hause kommt, fühlt sie sich so leer wie ihr Kühlschrank. Seit der Trennung von ihrem Mann fällt es Maylis schwer, ihr Herz zu öffnen. Bis eines Tages Paul in ihrem Laden steht und Maylis sich fragt, ob sie nicht doch noch einmal vom Leben kosten möchte.In dem Roman geht es viel um gutes Essen, das manchmal ein Leben verändern kann. Der Verlag hat drei Rezeptkarten als Lesezeichen gedruckt. Ich gebe die Rezepte hier noch mal wieder: Pasta alla NormaDie Pasta ist wunderbar cremig und leicht scharf, ein echter Seelentröster. Ihr braucht250 g Nudeln (am besten Spaghetti)1 große AubergineOlivenöl1 große Dose TomatenOregano, Pfeffer, Salz, Chili, Zucker1 KnoblauchzeheParmesanfrisches BasilikumWer möchte:eine Packung Ricotta oder MozzarellaSalsiccia (eine große italienische Bratwurst, gern mit Fenchel)Die Nudeln bissfest kochen. Für die Soße die Augerbinen in Scheiben schneiden, auf Backpapier legen, mit Öl beträufeln und mindestens eine halbe Stunde im Ofen garen, bis sie leicht braun und weich sind. Dann kommen sie in den Topf, dazu Doseniomaten, Oregano und für die Schärfe ein bisschen Chili und Knoblauch. Alles einkochen lassen und am Schluss Basilikum, Pfeffer, Salz und eine Prise Zucker dazugeben. Wer mag, kann Ricotta oder Mozzarella einrühren. Die Nudeln mit der Soße vermengen und am Schluss Parmesan über das Gericht hobeln. Und wer ganz großen Hunger hat, brät zusätzhlich in Scheiben geschnittene Saliccia an. Mürbeteigtarte mit Schokoladenganache und RosmarinDiese absolut köstliche Tarte ist nichts für Feiglinge. Nicht wiel sie schwierig zuzubereiten wäre, sondern weil sie ziemlich mächtig ist.300 g Mehl200 g Butter100 g Zucker300 g dunkle Schokolade400 ml SahneMark einer Vanilleschote50 g Passionsfrucht- oder Maracujamark1 Zweig RosmarinAus den ersten drei Zutaten einen Mürbeteig zubereiten  und für mind. 30 Min kalt stellen. Dann den Teig in eine runde Form geben, mit Backpapier bedecken, mit Backlinsen beschweren und ca. 25 Min backen.Für die Ganache Sahne erhitzen, aber nicht kochen lassen. Die Schokolade grob hacken, einrühren und schmelzen. Etwas Vanille und das Fruchtmark unterrühren. Die flüssige Ganache leicht abkühlen lassen, auf den vorgebackenen Teig geben und kalt stellen. Für die Rosmarinnote einen Zweig Rosmarin in einer Wasser-Zucker-Lösung für 2 oder 3 Min ziehen lassen und die Tarte damit schmücken. Schmeckt genial!   

ERSCHEINT am 18.05.2018   Klimt war ihre erste Liebe, für Gustav Mahler wird sie zur Muse – Alma Schindler wächst inmitten der Wiener Künstlerbohème auf, ist in den Salons der schillernden Metropole zu Hause, verfolgt den Aufstieg der Secession, inspiriert und verführt. Und sie ist Künstlerin, ihre Leidenschaft gehört dem Klavierspiel, vor allem der Komposition. Bis sie Gustav Mahler trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Gustav erwidert ihre Liebe, jedoch zu einem hohen Preis: Für ihn soll sie ihre Kunst aufgeben …​

Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird.Bewegend, sinnlich und très français – die Geschichte zweier starker Frauen vor der Kulisse einer atemberaubenden Metropole.​ Hier geht es zum Interview mit dem NDRRezension in der Norddeutschen Rundschau 

Eine Frau und ein Mann. Sie leben miteinander, und beide schreiben. Sie teilen Bett und Schreibtisch. Sie sind auf derselben Wellenlänge. Der eine ist dem anderen Berater, Lektor, Doppelgänger, Inspiration, Muse oder Spiegel. Eine solche Beziehung kann Liebe, Leidenschaft, Freundschaft, Kampf, Rivalität bedeuten, sie kann fördern und bestätigen oder erdrücken und zur Gefahr werden. Und manchmal ist der andere viel zu nah – durch sein Interesse, durch seine Ratschläge, durch seinen Erfolg, von dem man glaubt, er würde den eigenen verhindern. Und zu dem man vielleicht selbst beigetragen hat, auch wenn dieser Beitrag selten sichtbar wird. Tania Schlie stellt 28 schreibende Paare in ihrem ebenso lust- wie leidvollen Spannungsgefüge vor: F. Scott und Zelda Fitzgerald, Martha Gelhorn und Ernest Hemingway, Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre, Elsa Morante und Alberto Moravia, Sylvia Plath und Ted Hughes, Siri Hustvedt und Paul Auster, Jessica Durlacher und Leon de Winter, Nicole Krauss und Jonathan Safran Foer und viele andere. Zu diesem Buch hat das Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf 2017 eigens eine wunderschöne Ausstellung gemacht. Dort habe ich zum ersten Mal einen Originalbrief von Simone de Beauvoir in Händen gehabt. Buchbesprechung auf radioBERLIN 88,8​

Es gibt viele Orte, an denen Frauen Bücher schreiben. Wir wissen von Joanne K. Rowling, dass sie ihre Bücher an einem Kaffeehaustisch schrieb, weil es zu Hause zu kalt war. Heute ist sie die erfolgreichste und vermögendste Schriftstellerin aller Zeiten. Von der Nobelpreisträgerin Toni Morrison wird gesagt, sie habe ihre Bücher am Küchentisch geschrieben, zwischen Tellern und Brotkrümeln. Für Colette, die durch eine Arthrose über Jahre ans Bett gefesselt war, war dieses Bett ihr »Diwanfloß«, auf dem sie schrieb. Es gibt die unbehausten Dichterinnen, die keinen festen Arbeitsplatz benötigen, die immer auf Reisen sind und überall schreiben können. Und es gibt die anderen, die feste Zeiten und Rituale benötigen, um ihre Gedanken aufs Papier zu bringen. Dieses Buch stellt fünfzig Schriftstellerinnen und Dichterinnen vor: Die älteste Autorin stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert, die jüngste ist ein Kind unserer Zeit. Es zeigt Fotos der Lebens- und Arbeitsräume schreibender Frauen, ihre Schreibtische, Manuskripte, Briefe und Bücher und stellt dabei die Frage: Welches Lebensgefühl strahlen die Schreibrefugien von Schriftstellerinnen aus, und wie färben diese auf ihr Leben und Schreiben ab? »Wir lernen Autorinnen kennen, die ohne zu schreiben nicht leben können (Ingeborg Bachmann), solche, die durch das Schreiben ein großes Unglück verarbeiten (Isabel Allende) oder ihrem ereignislosen Leben entfliehen (Jane Austen), aber auch jene, die ihre Bücher am Herd konzipieren und schreiben, um Geld für die Renovierung des Hauses zu verdienen (Agatha Christie).« Tania Schlie ​

Ein Refugium ist da, wo das Herz und die Seele wohnen. Ein Refugium ist ein Sehnsuchtsort. Ein Ort, an dem eine Frau Zuflucht, Sicherheit und Privatsphäre findet. Wo sie geschützt ist vor den Listen und Lasten des Alltags, vor persönlichen, beruflichen und finanziellen Sorgen. Wo sie neue Kraft schöpft. Virginia Woolf nannte das in ihrem berühmten Essay: »Ein Zimmer für sich allein«.Ein Rückzugsort muss aber nicht unbedingt ein Zimmer oder ein abgeschlossener Raum sein. Ob drinnen (Lieblingssessel, Bett, Badewanne, der Platz vor dem Spiegel oder einem Bild, Balkon oder Wintergarten) oder draußen (Hängematte, Laube, Düne, ausgestreckt im Gras, ein Zelt oder auch das Sternenzelt) - Hauptsache: allein und ungestört. Es gibt sogar imaginierte Refugien: ein Buch, in das man eintaucht, ein Musikstück, ein Foto, eine Kiste mit Erinnerungsstücken auf dem Dachboden oder ein Duft, der Erinnerung an unbeschwerte Momente heraufbeschwört und zurückgibt.»Im Refugium fühlen wir uns wohl, genießen wir den Moment. Wir träumen, planen, sind kreativ. Wir reagieren uns ab und entspannen uns. Wir werden ruhig und gelassen, fassen Entschlüsse und tanken Kraft. In jedem Fall sind wir nicht ansprechbar, nicht zuständig - fern der Welt« (Tania Schlie). »Privatsphäre - ein Ort, an den man sich zurückziehen kann - ist genauso notwendig wie der Austausch mit anderen, um mit sich selbst im Gleichgewicht zu bleiben und die eigene Individualität zu entdecken.« DÖRTHE BINKERT ​

Frauen und ihr Garten, das ist ein ganz besonderes Verhältnis. Wir sehen Frauen, die sich über Blüten beugen und ihren Duft aufnehmen, die mit aufmerksamen Blick durch das Grün streifen, auf der Suche nach ganz besonderen Blumen, die in Farbe und Form einen perfekten Strauß abgeben. Wir sehen Frauen, die mit der Rosenschere in der Hand, behutsam Verwelktes abschneiden und sich an den verbleibenden, frischen Blüten freuen. Wir sehen Frauen vor üppiger Vegetation, in ein Buch oder in ihre Gedanken vertieft, umgeben vom Rauschen der Blätter, lustwandelnd über grünes Gras oder auf geharkten Wegen, mit Freundinnen plaudernd in einer Laube oder auf einer Terrasse.Am Beispiel von Gemälden und inspirierenden Texten erzählt das Buch von der Bedeutung, die der Garten für Frauen hat, von den Stimmungen, die er in ihnen auslösen kann, von der Ruhe und dem Frieden, die sie in ihm finden, von den Erinnerungen und Sehnsüchten, vom Einswerden mit sich selbst und von dem Wunsch, selbst tätig zu werden, zu schaffen und zu schöpfen. Es erzählt vom Glück im Grünen und vom Paradies, das an der Gartentür beginnt ... „Gärten sind, wenn man sie läßt, echte Lebensgefährten. Anstrengend manchmal oder undankbar und boshaft. Aber dann wieder voll Großzügigkeit, Charme und Mitgefühl." Eva Demski ​

Das Meer inspiriert alle Frauen. "Das Rauschen der Brandung, der Blick auf das unendliche Blau, der Geschmack des feuchten Salzes, der 'Atem des Meeres', wie es Sylvia Plath nennt, und die ewige Vergänglichkeit der Wellen wecken Erinnerungen, Sehnsüchte und beflügeln die Fantasie" (Florence Hervé, Am Meer).Schon immer war das Wasser und das Meer das ureigene Element der Frau. So ist ihrer beider gefährliche Unbezwingbarkeit ebenso Thema des Buches wie die vielfältigen Abhängigkeiten der Frau von den vom Mond bestimmten Gezeiten der Natur. Die Frau sucht die Nähe des Meeres, um seine Kraft als eigene zu spüren, in langen Spaziergängen zu sich selbst zu finden, ruhig zu werden und die Gedanken zu klären.Auf fundierter kulturhistorischer Grundlage interpretiert Tania Schlie die jeweiligen Bilder und entfaltet eine Phänomenologie der Frau am Meer: die Nymphe und die Nixe, die Göttin und die Meerjungfrau, die Träumerin und die Poetin, die Verführerin und die Strandgängerin, die Muschelsucherin und die Badende, die Einsame und die Freundin - sie alle ermöglichen nicht nur in der Malerei, sondern auch im wirklichen Leben vielfältige Zugänge zu einem Thema, dessen Faszination erst noch zu entdecken ist. Das Vorwort zu diesem Buch stammt von Elke Heidenreich.Und das schönste Kompliment für meine Arbeit bekam ich von der wunderbaren Christine Westermann:"Ein traumhaftes Bilderbuch. Tania Schlie schreibt sanft und verlockend.""Ein Buch zum Wegträumen schön!" (Brigitte Woman)  

Wenn ich ein persönliches Lieblingsbuch habe, dann ist es vielleicht dieses: Es lag lange in der Schublade, bis es einen Verleger fand, den wunderbaren dotbooks Verlag, wo es als E-Book erschien. Dort ist es nach wie vor ein Bestseller, und jetzt hat es auch ein Printverlag gekauft. Warmherzig und lebensweise: der gefühlvolle Roman „Der Duft von Rosmarin und Schokolade“ von Erfolgsautorin Tania Schlie jetzt als eBook bei dotbooks.Wie kann man weiterleben, wenn das Glück verloren scheint? Seit sie von ihrem Mann für die beste Freundin verlassen wurde, fühlt sich Maylis wie im freien Fall. Halt findet sie nur in dem Feinkostladen, in dem sie arbeitet. In dieser kleinen Welt – die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint – begegnet sie Menschen, die ihre Gedanken zum Tanzen bringen: eine mondäne Theater-Diva, ein chronisch abgebrannter Student, eine junge Frau, die mit Tränen in den Augen an ihre verflossene Liebe denkt … Langsam, ganz langsam, erwacht in Maylis wieder die Neugier auf das Abenteuer, das man Leben nennt. Aber ist sie auch schon bereit, einem Mann zu erlauben, ihr Herz zu erobern?Eine Geschichte über zerbrochene Gefühle und neue Liebe, über das Hinfallen, Aufstehen und Weitergehen – berührend und schwungvoll erzählt von der Autorin des Bestsellers „Die Spur des Medaillons“.Jetzt als eBook kaufen und genießen – denn wer von uns hat nicht den Filmerfolg „Die fabelhafte Welt der Amélie“ geliebt? „Der Duft von Rosmarin und Schokolade“ von Tania Schlie.​ Hier bestellen

Die Macht des Schicksals, die Kraft der Liebe, der Mut zum Neuanfang: „Eine Liebe in der Provence“ von Tania Schlie als eBook bei dotbooks.Das Gefühl, bei jedem Schritt den Boden unter den Füßen zu verlieren – Hanna kennt es nur zu gut: Die Karriere ist vorbei, ihre Ehe in der Sackgasse. Um endlich wieder zu sich selbst zu finden, kehrt Hanna nach Südfrankreich zurück, in jenes alte Bauernhaus, in dem sie die glücklichsten Tage ihre Jugend verbrachte. Dort begegnet sie der Französin Sophie. An langen Abenden erzählt diese ihr die Geschichte ihrer Mutter: Wie Victoire sich verliebte. Wie für einen kurzen Moment die Zeit stillzustehen schien. Und wie doch alles zum Scheitern verdammt war, weil ihr Geliebter aus Deutschland kam – und der zweite Weltkrieg seinen Schatten vorauswarf. So wie einst Victoire muss nun auch Hanna lernen, schmerzhafte Entscheidungen zu treffen und für ihr Glück zu kämpfen …Die Presse über „Eine Liebe in der Provence“: „Spannend wie ein Krimi. Der erfolgreichen Autorin ist ein mehr als unterhaltsames Buch gelungen, das von Anfang bis Ende den Leser fesselt.“ GLÜCKSTÄDTER FORTUNA – „Ein sehr gelungenes Unterhaltungswerk.“ FRANKFURTER NEUE PRESSEJetzt als eBook kaufen und genießen: „Eine Liebe in der Provence“ von Tania Schlie.​ Hier bestellen

Von einer starken Frau, die auszog, das Leben zu erobern: „Elsas Erbe“ von Tania Schlie jetzt als eBook bei dotbooks.Wer alles zu haben scheint, vergisst leicht, was wirklich zählt. – Ein Dorf von den Toren Hamburgs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie ist jung, schön und selbstbewusst: Als Tochter eines vermögenden Mannes wächst Elsa in besten Verhältnissen auf. Stets ist ihr bewusst, dass sie eines Tages die Nachfolge ihres Vaters antreten wird. Doch Georg Heller, der „Kiesbaron“, ist ein Patriarch alter Schule. Treu kann er nur sich selbst sein – und so verlässt er seine Familie wegen einer anderen Frau. Plötzlich fühlt Elsa sich wie im freien Fall. Sie muss nicht nur den gesellschaftlichen Abstieg verkraften, sondern ist zum ersten Mal in ihrem Leben auf sich allein gestellt. Aber einen Teil ihres Erbes kann Elsa niemand streitig machen: den festen Willen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen!Die Presse über „Elsas Erbe“: „Prachtvoll erzählt!“ BILD AM SONNTAG – „Einfühlsam und detailreich erzählt Tania Schlie die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die allen Überraschungen des Lebens gewachsen ist.“ BÜCHERJetzt als eBook kaufen und genießen: „Elsas Erbe“ von Tania Schlie.​ Hier bestellen

Ein dramatisches Schicksal und eine Liebe, die nie vergessen wird: der Bestseller „Die Spur des Medaillons“ von Tania Schlie als eBook bei dotbooks.„Liebe ist wie Wasser. Sie findet immer einen Weg.“ Die Goldschmiedin Nina traut ihren Augen kaum: Der attraktive Amerikaner Benjamin bittet sie, ein Familienerbstück zu restaurieren – das genaue Gegenstück zu jenem Medaillon, das sich in ihrem Besitz befindet! Aber wie ist das möglich? Nina beschließt, ihre Großmutter zu fragen, der das Schmuckstück früher gehörte. So erfährt sie, wie Natascha einst in die Wirren der russischen Revolution geriet. Wie es sie in das leuchtende Paris der dreißiger Jahre verschlug – und was dort mit ihr geschah. Je mehr Nina über die Vergangenheit herausfindet, umso drängender wird in ihr eine Frage: Was weiß sie eigentlich über das Leben und die Liebe? Und reicht es wirklich, mit dem zufrieden zu sein, was man kennt?Die Presse über „Die Spur des Medaillons“: „Zwei wunderschöne Liebesgeschichten, die über die Jahrzehnte hinweg durch ein Schmuckstück verbunden werden.“ MDR Hörfunk – „Schlie hat hervorragend recherchiert: der weite, geschichtliche Bogen zieht sich durch die gesamte Geschichte.“ Norddeutsche RundschauJetzt als eBook kaufen und genießen: der Bestseller „Die Spur des Medaillons“ von Tania Schlie.​ Hier bestellen „Die Spur des Medaillons“ war mein erstes Buch, an dem auch heute noch mein Herz hängt. Dabei hatte ich gar nicht vor zu schreiben. Ich glaubte doch, bereits in meinem Traumberuf als Lektorin zu arbeiten. Doch dann kam der Vorschlag des wunderbaren Verlegers Johannes Thiele, der sich später noch häufiger als eine Art Mentor für mich erwiesen hat, doch einen Roman zu schreiben. „Das können Sie!“, sagte er zu mir. Die Figur der Natascha Kolzin hatte ich sofort vor Augen. Ihre arrangierte Ehe mit einem Adligen, die Russische Revolution und die Flucht nach Paris, wo sie die Stärke hat, ihrem Leben einen neuen Inhalt zu geben – und sich unsterblich ausgerechnet in Konstantin verliebt, der für die Bolschewiki arbeitet. Ich habe in diesem Buch geschwelgt und meine Fantasie fliegen lassen. Das merkt man beim Lesen heute noch.Und nachdem das Buch erschienen und ein großer Erfolg geworden war, hatte ich meine neue Berufung zur Schriftstellerin gefunden.

Hamburg in den 1950ern: Das Sägewerk am Elbufer ist Elisabeth Michelsens ganzer Stolz. Tag für Tag steckt sie all ihre Kraft in das Unternehmen und behauptet sich in der rauen Männerwelt des Hafens. Doch in ihrem Herzen verspürt sie eine große Leere. Sie hat das Gefühl, dass mit dem Tod ihrer Mutter etwas unwiederbringlich verloren gegangen ist. Elisabeth ist sich sicher: Erst wenn sie das Rätsel ihrer Vergangenheit löst, wird sie zu sich selbst finden. Hier als E-Book bestellen​

Es ist der Sommer nach dem ersten Weltkrieg. An der rauen Küste der Normandie, wo unter jedem Stein ein Geheimnis verborgen zu sein scheint, begegnet die Fischerstochter Mathilde dem Pariser Maler Roger. Eine große Liebe erwacht und inspiriert Roger zu seinem bislang besten Gemälde: „Mathilde mit Rosen“. Doch in Paris wartet eine Neiderin darauf, das junge Glück mit allen Mitteln zu zerstören ... Hier als E-Book bestellen

Eine junge Frau auf der Suche nach der großen Liebe ihres Lebens  Suzanne Godards Leidenschaft gehört der Fotografie. Mit der Erfindung des tragbaren Fotoapparats eröffnet sich ihr eine aufregende neue Welt, die sie aus der Enge ihres kleinen französischen Heimatdorfs hinausführt. Bei Aufnahmen am Meer lernt sie den Journalisten Robert kennen und lieben. Beide scheinen füreinander bestimmt. Doch dann erhält Robert den Auftrag, von der Jungfernfahrt der »Titanic« zu berichten …​ Hier als E-Book bestellen Exklusiv hier die Story hinter dem Buch, die zeigt wie meine Bücher entstehen: Mein Roman "Auf der Suche nach dir" …  beginnt mit der Idee für eine Hauptfigur, die von der Liebe ihres Lebens durch einen Schicksalsschlag getrennt wird und sich ein neues Leben aufbauen muss. Der Schauplatz war ebenfalls festgelegt: Frankreich, ein Land, das mir durch viele Reisen und Studienaufenthalte vertraut ist. Das Unglück, das die Liebenden trennt, war bald danach mit dem Untergang der "Titanic" gefunden. Damit war auch die Zeit festgelegt, in der der Roman spielt.Fayence, den Ort, in dem Suzanne Godard aufwächst, habe ich im Sommer 2011 entdeckt. Als ich den hoch auf einem Hügel thronenden kleinen Ort mit den gewundenen Gassen im Hinterland der Côte d'Azur gefunden hatte, hatte ich meinen Schauplatz. Jetzt ging es darum, möglichst viel darüber zu erfahren, wie die Menschen, besonders eine Frau wie Suzanne, vor hundert Jahren in Fayence gelebt haben. Was hat sie berührt, wovor hatten sie Angst? Welche technischen oder medizinischen Errungenschaften gab es, wie war die politische Situation? Wofür gab man sein Geld aus, wie wurde geheiratet und gestorben? Manchmal sind diese Fragen auch ganz konkret: Hieß diese Straße damals auch schon so? Fuhr vor hundert Jahren ein Bus von Dorf zu Dorf?Vieles erledige ich zu Hause vom Schreibtisch aus oder in Bibliotheken. Das Internet bietet alte Fotos und Postkarten, zeitgenössische Zeitungen und vieles mehr. Aber um ein Buch mit Leben zu füllen, muss ich in eine Region, einen Ort, ein Haus mit seinen Geräuschen, Gerüchen und kleinen Begebenheiten eintauchen.Manchmal treibt der Zufall eine Geschichte voran. Suzanne sollte einen Beruf haben, der für ihre Zeit und für eine Frau ungewöhnlich war. Bei der Recherche bin ich auf ein Buch über Fotografinnen Anfang des vorletzten Jahrhunderts gestoßen. Weil es damals noch keine männlichen Vorbilder gab, konnten sich Fotografinnen in ihrem Beruf relativ frei ausprobieren. Als ich das las, war mir gleich klar, dass auch Suzanne Fotografin sein musste. In einem Nachbarort von Fayence bin ich zufällig an einen sehr mitteilsamen Antiquitätenhändler geraten, der alte Fotoapparate in seinem Laden hortete und auch noch Geschichten über die ehemaligen Besitzer zu erzählten wusste. Wenn einer Autorin so etwas passiert, dann beginnt sie an einen Gott der literarischen Eingebung zu glauben.Die Fotografie führt Suzanne aus ihrem kleinen Ort heraus, zuerst nach Fréjus an der Küste, wo sie ihre große Liebe Robert kennen lernt. Ich habe dort im Mittelmeer gebadet und mir dabei genau vorgestellt, wie es für Suzanne gewesen sein muss, die zum ersten Mal in ihrem Leben schwimmt. In Fréjus habe ich einen tausend Jahre alten Olivenbaum entdeckt, der mich für die Szene inspiriert hat, in der Suzanne und Robert sich ineinander verlieben.Nachdem Robert auf der "Titanic" verschollen ist, geht Suzanne nach Paris. Im November letzten Jahres bin ich auf Suzannes Spuren endlich mal wieder in der Stadt meiner Träume gewesen. Ich war in Museen und Ausstellungen, bin kilometerweit durch die Straßen gelaufen oder mit einem Mietrad gefahren, habe historische Gemälde, Kostüme und Filme gesehen. Ich habe noch einmal die alten Passagen gesucht und sogar eine klassische Fahrt mit einem Bateau Mouche auf der Seine gemacht, um die Fotos der Seine-Brücken zu beschreiben, die Suzanne im Buch macht.Von diesem Parisaufenthalt habe ich übrigens ein ganz besonderes "Souvenir". Am letzten Morgen war ich auf dem Weg von der Metrostation hinauf zur Sacre Coeur, um eine Vorstellung von dem Viertel zu bekommen, in dem Suzanne sich häufig bewegt. Ich muss in Gedanken ganz in meiner Geschichte gewesen sein, in jedem Fall bin ich umgeknickt und mitten auf der Straße gefallen. Eine Sehne war verletzt, und der Knöchel war ein Jahr später immer noch dick … Romanschreiben kann eine gefährliche Sache sein.Trotz solcher Missgeschicke finde ich die Recherchen für ein Buch immer ganz wunderbar, weil sie mich an die Orte bringen, die ich liebe. Ich bin dann immer hellwach, rede mit den Leuten, registriere Details, und einmal habe ich sogar ein Essen kalt werden lassen, weil die Wirtin plötzlich verschwand und mit alten Fotos wieder an meinem Tisch stand, um mir die Geschichte ihres Restaurants zu erzählen.Wenn ich wieder zu Hause bin, breite ich alles, was ich mitgebracht habe, in meinem Zimmer aus, und erinnere mich, während ich schreibe. Ich sitze ich dann in meinen Reiseerinnerungen, inmitten von Büchern, Artikeln, Fotos, Steinen, antiken Fotoapparaten(!), Satzschnipseln … und versuche mir eine Umgebung, ein Gespräch, ein Gefühl möglichst genau vorzustellen und wiederzugeben. 

 Kein Tag vergeht, ohne dass ich an euch denke.  Ein Neuanfang in Amerika! Davon träumen Paula Klausner und ihre Eltern, als sie mit dem Ozeandampfer über den Atlantik reisen. Auf Ellis Island aber wird der Sechzehnjährigen die Einreise verwehrt. Brutal wird Paula von ihrer Familie getrennt und allein nach Hamburg zurückgeschickt. Doch Paula gibt nicht auf. Mit der Hilfe neugewonnener Freunde erkämpft sie sich gegen alle Widrigkeiten eine verheißungsvolle Zukunft. Und sie hört nicht auf, nach ihrer in New York verschollenen Familie zu suchen. Muss sie die Liebe ihres Lebens opfern, um sie wiederzufinden? Hier als E-Book bestellen​

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Und dann sitze ich in Paris im Café de Flore und bestelle mir einmal die Inspiration …

 

Auf dieser Seite habe ich meine wichtigsten Bücher aufgelistet.

 

Zu fast jedem gibt es eine Geschichte zu erzählen.

So wollte ich für die Recherche zu „Rendezvous im Café de Flore“ in Paris in das Gebäude des Botanischen Instituts. Von dem riesigen Gebäude gab es aber nur einen kleinen Vorraum mit ein paar Fotos zu sehen. Ich war zutiefst enttäuscht und wollte dann wenigstens noch einen Blick in die Bibliothek werfen. Dort kam ich mit der Leiterin, Madame Rayer, ins Gespräch und erzählte ihr von meinem Romanprojekt und wie frustriert ich sei, weil es nichts zu sehen gebe. „Vous savez quoi …?“, sagte sie, „Wissen Sie was? Ich mache ab und zu einen Rundgang durch das Gebäude, um Bücher einzusammeln, die die Mitarbeiter nicht zurückbringen. Begleiten Sie mich doch!“

Es folgte ein ganzer Nachmittag in den heiligen Gängen. Ich habe Herbarien aus dem 18. Jahrhundert angeschaut (nein, darin zu blättern habe ich nicht gewagt!), in den Büros stehen immer noch die Art-Déco-Möbel aus den 1930er Jahren, daneben Ausrüstungsgegenstände für Expeditionen, alte Koffer und Mikroskope. Sie scheinen darauf zu warten, dass jemand sie auf eine Forschungsreise mitnimmt. Ganze Räume stehen voller Regale mit Präparaten in Milchflaschen und Marmeladengläsern, deren Beschriftungen sich über die Jahrzehnte verflüchtigt haben. Nach Stunden landeten wir dann im Keller des Instituts, in dem die Mitarbeiter während des Krieges Pilze gezüchtet haben, weil es auf den Märkten nichts zu kaufen gab …

 

Manchmal kommt es zu merkwürdigen Zufällen: Als ich mir für eine Figur in „Elsas Erbe“ ein Hobby, eine Beschäftigung ausdachte, mit der sie sich wegen der Untreue ihres Mannes tröstete, kam ich auf die Idee, dass sie Collagen aus Blumen machen könnte. Bei einer Frankreichreise fiel mir auf einem Flohmarkt eine solche Collage in die Hand, die den Namen meiner Hauptfigur trug. Ich kaufte das kleine Bild, es steht immer noch in meinem Arbeitszimmer. Zu vielen Romanen gibt es etwas, ein Ding, eine Erinnerung, die mich inspiriert und während der Arbeit auf dem Schreibtisch steht …

 

Diese und andere Geschichten rund um die Bücher finden Sie, wenn Sie einzelne Bücher anklicken.

 

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